WirtschaftsWoche
Deutsche Bahn: Bahn macht offenbar wegen Fernverkehr Verlust von 2,3 Milliarden Euro
Insidern zufolge hat die Deutsche Bahn 2025 einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro erlitten, nach 1,8 Milliarden im Vorjahr. Hauptgrund sei eine Abschreibung von 1,4 Milliarden Euro auf den Fernverkehr wegen Unpünktlichkeit durch Streckensanierungen. Das operative Ergebnis (Ebit) fiel mit einem Plus von 300 Millionen Euro jedoch besser aus als erwartet. Die Zahlen beziehen sich auf die Zeit nach dem Schenker-Verkauf.
manager magazin
BMW-Chef Oliver Zipse: „Wer diese Realität nicht anerkennt, der ist sein Geld nicht wert!“
Im Abschiedsinterview verteidigt BMW-Chef Oliver Zipse den Kurs der Technologieoffenheit. Er kritisiert die frühere Fehleinschätzung der Branche zur „Sharing Economy“ und die reine Elektro-Strategie von Konkurrenten. Den Aufbau europäischer Batteriezellfabriken ohne asiatisches Know-how hält er für unrealistisch und geplante EU-Förderungen für willkürlich.
Handelsblatt
Saudi Aramco: Öl-CEO warnt vor „katastrophalen Konsequenzen“ für Märkte
Der CEO von Saudi Aramco, Amin Nasser, warnt wegen des Irankriegs vor "katastrophalen Konsequenzen" für die Ölmärkte. Produktions- und Exportmengen seien eingeschränkt. Exporte werden über eine Pipeline zum Roten Meer umgeleitet, was jedoch die Exportmenge aufgrund von Kapazitätsengpässen begrenzt. Das Unternehmen kündigte zudem einen Aktienrückkauf an.
heise online
Atlassian-Chef: KI ersetzt bei uns keine Menschen, aber wir feuern sie trotzdem
Der Softwarehersteller Atlassian entlässt rund 1.600 Mitarbeiter (10% der Belegschaft), um Investitionen in KI zu finanzieren. CEO Mike Cannon-Brookes betont, dass KI nicht direkt Menschen ersetze, aber die benötigten Fähigkeiten verändere. Die Entlassungen fallen inmitten eines stark gesunkenen Aktienkurses und anhaltender Verluste an, die seit 2017 verzeichnet werden.