22. April 2026 Must-Reads

22. April 2026

SZ: Berliner SPD-Abgeordneter kritisiert Klingbeil. Der Berliner SPD-Abgeordnete Marcel Hopp rechnet scharf mit dem Kurs der Bundespartei ab – und stellt sich gegen Parteichef Lars Klingbeil. Das Entlastungspaket der Bundesregierung nennt er eine „herbe Enttäuschung“ und wirft der SPD mangelnden Mut und fehlende soziale Klarheit vor. Während die Partei in Umfragen schwächelt, warnt Hopp vor weiterem Vertrauensverlust gerade in sozialen Brennpunkten. Sein Appell: Die SPD müsse wieder klarer links auftreten – sonst drohe ihr der Absturz. („Bloß nicht wie Klingbeil: Ein Berliner Abgeordneter fordert eine sozialere SPD“)

Handelsblatt: Anders als versprochen, steigen die Abgaben für Beschäftigte. Deutschland gehört weltweit zur Spitze bei Steuern und Sozialabgaben – für viele Beschäftigte bleibt kaum die Hälfte vom Gehalt übrig, nur in Belgien ist die Belastung noch höher. Haupttreiber sind vor allem steigende Sozialbeiträge, die besonders Gering- und Durchschnittsverdiener stark treffen. Gleichzeitig greifen politische Entlastungsversprechen bislang kaum, während strukturelle Kosten für Rente, Pflege und Gesundheit weiter steigen. Entgegen vielen Versprechen der Politik, steigen also die Belastungen für Erwerbstätige in Deutschland. („Nur ein Industrieland hat höhere Abgaben als Deutschland“)

Tagesspiegel: CDU und Linke kritisieren Einladung von Reza Pahlavi. Der Besuch von Schah-Sohn Reza Pahlavi in Berlin sorgt für scharfe Kritik quer durch die Parteien. Politiker werfen ihm vor, sich bis heute nicht klar vom autoritären Erbe seines Vaters zu distanzieren – für viele ist er kein glaubwürdiger Demokrat. Eingeladen vom CDU-Außenexperten Armin Laschet, soll Pahlavi mit dem Auswärtigen Ausschuss des Bundestags über die Lage im Iran sprechen. Der Auftritt zeigt, wie umstritten seine Rolle innerhalb der iranischen Opposition und der deutschen Politik ist. („Schah-Sohn Palavi besucht Berlin: Kritik an Treffen mit Politikern“)

Nicht übersehen!

Daily Show: Baerbock über die UN. Im Interview mit Jon Stewart spricht Annalena Baerbock über ihre Arbeit als Präsidentin der UN-Generalversammlung. Es geht um die Rolle der Vereinten Nationen in den aktuellen Krisen, die Verhandlungen rund um den Irankrieg und die Straße von Hormus sowie die anstehende Wahl der Nachfolge von Generalsekretär António Guterres. Die UN seien gegründet worden, um die Menschheit „vor der Hölle zu bewahren“, so Baerbock („The United Nations is ‚Life Insurance for Everyone‘“)

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Letzte Aktualisierung: 22. April 2026