IT-Systeme in Kliniken: BMG will einheitliche Standards

03. Februar 2026

IT-Systeme in Kliniken: BMG will einheitliche Standards. Demnach sollen verbindliche Anforderungen für informationstechnische Systeme, etwa PCs, Datenbanken und Mobiltelefone, in Krankenhäusern festgelegt werden. Das ermögliche eine sichere und strukturierte Kommunikation, heißt es in einem Entwurf zur Änderung der Gesundheits-IT-Interoperabilitäts-Governance-Verordnung von Ende Januar, der Table.Briefings vorliegt. Zuerst hatte Tagesspiegel Background berichtet.

Die Standardisierung ist aus Sicht des BMG gerade im stationären Bereich notwendig, um effektiv auf Gesundheitsdaten zugreifen zu können. Unterschiedliche Datenformate und inkompatible Softwaresysteme könnten demnach zu Informationsverlusten und Doppeluntersuchungen führen und für mehr administrativen Aufwand sorgen. Die Verordnung soll zum 1. Juni 2026 in Kraft treten. Die Änderungen, die damit einhergehen, sollen vom Kompetenzzentrum für Interoperabilität im Gesundheitswesen (KIG), das bei der Nationalen Agentur für Digitale Medizin (Gematik) angesiedelt ist, evaluiert werden. Die Frist dafür wurde, wie aus dem Verordnungsentwurf hervorgeht, vom 30. September 2026 auf den 31. März 2028 verschoben. Magdalena Latz

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Letzte Aktualisierung: 03. Februar 2026