Iran-Krieg: Wie die Gefährdungslage in Deutschland ist

05. März 2026

Iran-Krieg: Wie die Gefährdungslage in Deutschland ist. Seit den Angriffen Israels und der USA auf den Iran sind die Sicherheitsbehörden in Deutschland ganz besonders aufmerksam. Konkrete Anschlagspläne sind zwar nicht bekannt, aber denkbarer denn je. Israelische, jüdische und US-amerikanische Einrichtungen haben ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht. Behörden gehen davon aus, dass iranische Geheimdienste Demonstrationen beobachten, Oppositionelle ausspähen und gegen sie vorgehen. Zunahmen von Cyberangriffen, hybrider Kriegsführung etwa gegen die Infrastruktur und Kooperationen mit der Organisierten Kriminalität hält man in Sicherheitskreisen für realistische Szenarien.

PKGr-Chef Marc Henrichmann warnt vor dem langen Arm Teherans. „Der Iran ist ein stark angeschlagenes Regime. Niemand weiß, ob und wie schnell es sich stabilisieren kann und zu welchen Reaktionen es in dieser Lage greifen könnte“, sagte er Table.Briefings. Über Jahre habe der Iran Hunderte Millionen an Hamas und Hisbollah gegeben. „Der Iran trägt den Terror bewusst ins Ausland. Diese Art der Kriegsführung gehört seit Jahren zum Vorgehen des Regimes.“ Der Nationale Sicherheitsrat, maßgebliche Ministerien, das gemeinsame Terrorabwehrzentrum, Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste hätten ihre Zusammenarbeit noch verstärkt, hieß es. Alexander Dobrindt sprach im Morgenmagazin von einer „abstrakten Bedrohungslage“, die nicht maßgeblich erhöht sei, sich aber täglich ändern könne. Franziska Klemenz

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Letzte Aktualisierung: 05. März 2026