6. Mai 2026 Must-Reads

06. Mai 2026

Spiegel: Bas warnt vor „Empörungsspirale“. In ihrer Kommunikation stehe sie vor einem Dilemma, so Bärbel Bas im Interview. Reagiere sie auf die Geduld-Aussage von Friedrich Merz „und sage, meine Geduld ist auch am Ende, dann hätten Sie eine schöne Überschrift“. Gleichzeitig komme die Koalition dann aber wieder in eine „Empörungsspirale“. Es sei ein „Balanceakt“, öffentlicher Streit nicht zielführend – als Parteivorsitzende müsse sie aber auch ihre Position deutlich machen. („Ich habe nicht die Union ‚menschenverachtend‘ oder ‚zynisch‘ genannt, sondern eine politische Erzählung“)

Zeit: AKK kritisiert die „Angsterzählungen“ in der Politik. Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung erklärt im Interview mit der Zeit, warum sie die politische Debatte derzeit für getrieben hält. Kramp-Karrenbauer warnt vor einer Minderheitsregierung. „Dann bestimmen die Radikalen die Agenda und treiben die Mitte vor sich her“, sagt die ehemalige CDU-Vorsitzende. AKK verteidigt den Unvereinbarkeitsbeschluss zur AfD und erklärt, wann eine Zusammenarbeit mit den Linken notwendig ist – und wann nicht. („Dann bestimmen die Radikalen die Agenda“)

SWR: Özdemir und Hagel stellen ihren Koalitionsvertrag vor. Auf über 160 Seiten erklären Grüne und CDU ihre Reformpläne für Baden-Württemberg. Die gemeinsamen Ziele für Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und Bildung sind ambitioniert – und kostspielig. Und so steht mit Blick auf das Milliardenloch im Haushalt viel unter Finanzierungsvorbehalt. Vielleicht steht auch deshalb der Bürokratieabbau ganz oben auf der Liste. („Große Pläne für Baden-Württemberg im grün-schwarzen Koalitionsvertrag: Aber reicht das Geld?“)

SZ: CDU-MP Schulze trifft im Wahlkampf erstmals auf AfD-Herausforderer Siegmund. Vier Monate vor der Landtagswahl rückt in Sachsen-Anhalt vor allem das Thema Wirtschaft in den Mittelpunkt. Fehlende Fachkräfte, hohe Arbeitskosten und Bürokratie belasten die Unternehmen. Bei ihrem ersten Aufeinandertreffen wollten die Spitzenkandidaten der Parteien deshalb zeigen, dass sie Wirtschaft können. Dabei wird deutlich, wie weit die Vorstellungen der beiden Spitzenkandidaten Sven Schulze und Ulrich Siegmund auseinanderliegen. („Wer kann hier Wirtschaft“)

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 06. Mai 2026