Reaktionen aus Deutschland: Djir-Sarai sieht „Chance für Neuanfang“, Amiri erwartet Straßenproteste

Migration aus dem Iran

Reaktionen aus Deutschland: Djir-Sarai sieht Chance für Neuanfang, Amiri erwartet Straßenproteste. Der frühere FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai, geboren 1976 in Teheran, sieht die Chance für einen historischen Umbruch im Iran. „Freiheit ist jetzt das Motto. Die Mullahs sind Verbrecher, sie haben die freie Welt bedroht. Es ist jetzt nicht die Zeit für eine Völkerrechtsdebatte, sondern die Konzentration auf einen Neuanfang, der in Freiheit münden kann“, sagte Djir-Sarai im Podcast Table.Today. Die deutsch-iranische ARD-Journalistin Natalie Amiri sagte in Bezug auf die neuen Machthaber im Iran: „Die Frage ist: Wie viele Köpfe werden noch eliminiert? Und was hat das für Auswirkungen auf die innere Stabilität des Machtapparats?“ Wann das Volk auf die Straßen gehen werde und dazu vielleicht vom Oppositionsführer im Exil, Reza Pahlavi, oder US-Präsident Donald Trump aufgerufen werde, das sei die entscheidende Frage.

Badenerg hofft auf das Ende der Verfolgungen. „Für mich und meine Familie bedeutet der Tod des Mannes, der über Jahrzehnte das Gesicht der Islamischen Republik geprägt hat, ein erstes Aufatmen“, sagte die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg, ebenfalls mit iranischen Wurzeln. „Wir dürfen nun hoffen, dass Oppositionelle, Andersdenkende und Angehörige von Minderheiten nicht länger systematisch verfolgt, inhaftiert, gefoltert und hingerichtet werden.“ Ihre Gedanken zu den Entwicklungen im Iran lesen Sie im Gastbeitrag. Den Podcast hören Sie ab 5 Uhr hier. Michael Bröcker, Helene Bubrowski

Table.Today. "Wie wird der Iran die Mullahs los? Mit Natalie Amiri und Bijan Djir-Sarai."

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Letzte Aktualisierung: 01. März 2026