Gemeinsamer Appell: Europas Tech‑CEOs warnen vor digitalem Wettbewerbsverlust

06. Mai 2026
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Arthur Mensch, Mistral; Roland Busch, Siemens; Guillaume Faury, Airbus; European Commission President, Ursula von der Leyen; Börje Ekholm, Ericsson; Justin Hotard, Nokia; Christophe Fouquet, ASML (v.l.)

Führende Köpfe der europäischen Technologiebranche drängen auf einen Kurswechsel, um die digitale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern. Vergangene Woche hatten sie ihre Bedenken in einem persönlichen Treffen mit EU‑Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgetragen – nun legen sie öffentlich mit einem gemeinsamen Gastbeitrag nach.

Zu den Unterzeichnern gehören Börje Ekholm (Ericsson), Guillaume Faury (Airbus), Christophe Fouquet (ASML), Roland Busch (Siemens), Christian Klein (SAP), Justin Hotard (Nokia) und Arthur Mensch (Mistral AI). In dem Beitrag machen die CEOs deutlich, dass Innovation Vorrang vor immer neuer Regulierung haben müsse und digitale Technologien schneller in Industrie, Infrastruktur und Wirtschaft zum Einsatz kommen sollten. „Die nächste Phase der Innovation wird davon bestimmt sein, wie digitale Fähigkeiten in der realen Welt angewendet werden – über Branchen, Infrastrukturen und ganze Volkswirtschaften hinweg“, schreiben sie.

Europa verliere täglich an Wettbewerbsfähigkeit, warnen die Unternehmenslenker. Verantwortlich seien unter anderem komplexe und sich überschneidende Regeln, die technologische Entwicklung und Skalierung ausbremsen. Notwendig seien Reformen bei Kapitalmärkten, Wettbewerb und Unternehmenszusammenschlüssen sowie der gezielte Aufbau eigenen geistigen Eigentums. „In einer Zeit beispiellosen technologischen und geopolitischen Wandels werden die Entscheidungen der kommenden Monate und Jahre darüber bestimmen, ob Europa in den nächsten Jahrzehnten wettbewerbsfähig bleibt und erfolgreich ist“, heißt es weiter. Alexander Wiedmann

Europe’s Tech Creators' Wake-Up Call: Let's act as One Europe, Now

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Letzte Aktualisierung: 06. Mai 2026