17. März 2026 Must-Reads

17. März 2026

Tagesspiegel: Neue Vorwürfe gegen Wegner. Kai Wegner habe rund um seine Arbeit zu Beginn des Stromausfalls im Januar noch ein weiteres Mal die Unwahrheit gesagt, schreiben Christian Latz und Jost Müller-Neuhof. Entgegen seinen eigenen Worten soll es vor dem Tennis-Spiel am Mittag keine Kontakte etwa zur Bundesregierung gegeben haben. Die Senatskanzlei wollte auf Anfrage keine Stellung abgeben. („‚Weil ich einfach den Kopf freikriegen wollte‘“)

Tagesschau: Iran trotz Sanktionen in Deutschland aktiv. Die Regierung wickelt weiterhin – legal – Geschäfte hierzulande ab, Fachleute kritisieren Lücken in Sachen Geldwäsche-Bekämpfung und Terrorismusfinanzierung. Deutschland sei eine der wichtigsten „Drehscheiben“ für das Land, sagt ein Insider. In den USA sind manche der Unternehmen, um die es geht, auf der Sanktionsliste – in der EU nicht. („Die Spur der Mullahs in Deutschland“)

Handelsblatt: Rückzahlungen im Cum-Ex-Skandal. Der Bund erhält von an den illegalen Geschäften beteiligten Banken einen dreistelligen Millionenbetrag zurück. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem weiter gegen zwei Ex-Mitarbeiter der Deutschen Bank. Insgesamt verdächtigen Ermittler noch mehr als 1700 Personen, gegen mehrere Banken laufen zudem Ordnungswidrigkeitenverfahren. („Rückzahlungen im Cum-Ex-Skandal“)

Spiegel: NSDAP-Mitgliedskarteien erstmals online. Das US-Nationalarchiv stellt zum ersten Mal alle erhaltenen Akten vollständig und kostenlos zur Verfügung. Man kann ohne Anmeldung etwa nach eigenen Vorfahren suchen. Fachleute betonen, das Angebot könne eine ausführliche Beratung im Bundesarchiv, wo die Originale lagern, nicht ersetzen. („Hier erfahren Sie, was Ihre Großeltern in der Nazizeit gemacht haben“)

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Letzte Aktualisierung: 17. März 2026