KI-Sicherheit: Britische Task Force als Vorbild für Deutschland?

18. März 2026

KI-Sicherheit: Britische Task Force als Vorbild für Deutschland? Das britische AI Security Institute (AISI) schafft es, hochrangige KI-Forscher und Tech-Experten für sich zu gewinnen – obwohl diese bei Meta, Google und Co. ein Vielfaches der Regierungsgehälter verdienen könnten. Der Grund ist offenbar die Bedeutung der Aufgabe. Das berichtete der Deputy Director for Talent and Operations der britischen KI-Einheit, Konstantin Sietzy, bei einer Bertelsmann-Veranstaltung, an der auch die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer teilnahm. „Die britische Regierung ist derzeit die Regierung, die das differenzierteste Lagebild zu transformativer KI hat“, sagte Sietzky. Dass rund 250-KI-Experten, davon mehr als 100 technische Mitarbeitende, direkt in der Regierung sitzen, habe das Denken des britischen Staates über Künstliche Intelligenz geprägt und zu mehr Differenzierung geführt, etwa wenn es um die Wahrnehmung der Risiken von KI für die Souveränität ginge.

Auch in Deutschland gibt es Überlegungen für eine KI-Einheit der Regierung. Während des KI-Gipfels in Neu-Delhi im Februar sagte Digitalminister Karsten Wildberger: „Wir denken über ein AI-Safety-Institut nach.“ Hintergrund für seine Überlegungen dürfte das KI-System OpenClaw gewesen sein, das nach Zugriffsfreigabe den eigenen Computer und alle Kommunikationskanäle autonom steuern kann. Leonard Schulz

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Letzte Aktualisierung: 18. März 2026