Zukunft in Sachsen-Anhalt: Kirchen, Kultur und NGOs fürchten um ihre Existenz

13. Mai 2026

Zukunft in Sachsen-Anhalt: Kirchen, Kultur und NGOs fürchten um ihre Existenz. Aus Sorge vor einem AfD-Erfolg bei der Landtagswahl haben sich potenziell Betroffene in Sachsen-Anhalt zusammengeschlossen. „Kirchen, Kultur und Initiativen bereiten sich darauf vor, was eine Regierungsbeteiligung der AfD bedeuten würde“, sagt Anne Gidion, Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik und der EU, Table.Briefings. „Wer einen angreift, der greift uns alle an.“ Das Wahlprogramm belege, „wie die AfD Kirche und Diakonie gezielt schwächen will.“ Sie treffe damit alle Menschen, die auf Krankenhäuser, Pflegeheime, Hospize, Suppenküchen oder Kindergärten angewiesen seien.

27 Kulturinstitutionen warnen in einer gemeinsamen Stellungnahme vor einer nationalistisch geprägten Kulturpolitik. Darunter die Stiftung Bauhaus Dessau, die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, das Technik-Museum und das Theater in Magdeburg. Sie sehen seitens der AfD „den Versuch, historisches Erinnern, Kunst und kulturelle Vielfalt an nationalistischen Leitbildern und Identitätsvorgaben auszurichten.“ Aus dem Wahlprogramm geht hervor, dass die AfD Institutionen, die ihrer Ideologie widersprechen, Mittel radikal streichen will. Franziska Klemenz

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Letzte Aktualisierung: 13. Mai 2026