CEO.Presseschau #71

28. März 2026
Bloomberg

Schwenk zur Verteidigung bringt deutschem Motorenbauer Deutz Umsatzsprung

Der Motorenhersteller Deutz AG erwartet für 2026 ein Umsatzwachstum von rund einem Fünftel auf bis zu 2,5 Milliarden Euro. Grund ist die stärkere Ausrichtung auf das Verteidigungsgeschäft, um von der europäischen Aufrüstung zu profitieren. Das Unternehmen verhandelt über die Lieferung von Motoren für militärische Fahrzeuge und investiert in Rüstungs-Startups wie ARX Robotics. Seine Motoren werden bereits in Patriot-Systemen eingesetzt.
manager magazin

SAP-Betriebsrat: Frisch gewählte Betriebsrätin droht Rauswurf

Einer neu gewählten SAP-Betriebsrätin droht die Kündigung. Sie soll sich für eine Betriebsratssitzung krankgemeldet, aber stattdessen Wahlkampf an einem anderen Standort gemacht haben. Die Betroffene bestreitet dies. SAP bestätigt eine interne Prüfung des Vorfalls nach einer Whistleblowermeldung. Der Fall sorgt für weitere Unruhe im seit Längerem von Machtkämpfen geprägten Gremium.
tagesschau.de

Mehrwertsteuer erhöhen? Das würde Preise und Konsum treffen

Die Bundesregierung prüft eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent, um Steuersenkungen zu finanzieren. Dies könnte 32 Mrd. Euro Mehreinnahmen generieren. Ökonomen warnen jedoch vor steigenden Preisen, schwächerem Konsum und konjunkturellen Risiken. Die Maßnahme würde Geringverdienende überproportional belasten und könnte angesichts der aktuellen Wirtschaftslage die Inflation zusätzlich antreiben.
Handelsblatt

Online-Handel: EU führt neue Bearbeitungsgebühr für billige Online-Ware ein

Die EU führt ab 1. November eine neue Bearbeitungsgebühr für online bestellte Produkte aus Drittstaaten ein. Die Abgabe soll die steigenden Kosten durch die wachsende Zahl kleiner Sendungen von Händlern wie Shein oder Temu decken, etwa für Sichtung und Kontrolle. Die Höhe wird noch von der EU-Kommission festgelegt. Die Gebühr kommt zusätzlich zu geplanten neuen Zollgebühren.

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Letzte Aktualisierung: 28. März 2026