Autoindustrie verliert zehntausende Jobs: VDA warnt vor Standortnachteilen

14. Februar 2026
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Hildegard Müller ist seit 2020 Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie. (VDA)

Die Beschäftigung in der deutschen Autoindustrie ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen: Laut vorläufigen Zahlen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) arbeiteten 2025 rund 726.000 Menschen in der Branche – 47.000 weniger als im Vorjahr und fast 107.000 weniger als 2019. VDA-Präsidentin Hildegard Müller macht dafür vor allem die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verantwortlich. 87 Prozent der Unternehmen gaben in einer aktuellen VDA-Umfrage an, dass die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts eine große oder sehr große Rolle beim Beschäftigungsabbau spielte.

Zugleich betont die Verbandspräsidentin, dass der Einsatz von KI erhebliche Produktivitätsgewinne ermöglichen kann – in Verwaltung, Produktion, Qualitätssicherung und auch im Aftermarket, etwa bei der automatisierten Schadenermittlung am Fahrzeug. Sie warnt jedoch, dass insbesondere Brüssel erkennen müsse, „dass in der Datennutzung in allen wirtschaftlichen Bereichen enorme Chancen liegen“. Aus ihrer Sicht setzt die EU weiterhin zu stark auf Regulierung und droht damit, Innovationen zu verhindern und Investoren abzuschrecken. Alexander Wiedmann

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Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2026