Vorwürfe gegen AfD-Funktionäre in Sachsen-Anhalt: Bundesvorstand diskutiert Konsequenzen

10. Februar 2026

Vorwürfe gegen AfD-Funktionäre in Sachsen-Anhalt: Bundesvorstand diskutiert Konsequenzen. Die Vorwürfe gegen Funktionäre aus dem AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt wiegen offenbar so schwer, dass der Bundesvorstand sich gezwungen sieht, einzugreifen. Bei der Vorstandssitzung am Montag waren die Über-Kreuz-Anstellungen von Familienangehörigen bei AfDlern ein zentrales Thema. Wie die Tagesschau zuerst berichtete, soll sich Bundesvorstandsmitglied Kay Gottschalk als Vermittler zwischen den verfeindeten Lagern in Sachsen-Anhalt einschalten.

Der Bundesvorstand erwägt personelle Konsequenzen. Gesprochen wurde dabei nach Informationen von Table.Briefings über Tobias Rausch. Der PGF der Landtagsfraktion soll gleich drei Geschwister als Mitarbeiter bei einer MdB untergebracht haben. Auch ein Verbot von Über-Kreuz-Anstellungen soll im Gespräch gewesen sein. Allerdings habe jemand anderes aus dem Bundesvorstand entgegnet, dass diese auch viele weitere AfD-Mitglieder von Bundestag, Landtagen sowie dem Europaparlament praktizierten. Franziska Klemenz

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Letzte Aktualisierung: 10. Februar 2026