Rüstung: Gipfel setzt auf Beteiligung von Verbänden

Rüstung: Gipfel setzt auf Beteiligung von Verbänden. Wenige Tage vor dem Industriedialog von Verteidigungs- und Wirtschaftsministerium am 19. März hoffen Verbandsvertreter auf eine engere Verzahnung von Vertretern ziviler und Rüstungsunternehmen. Diesen Austausch zu vertiefen sei „entscheidend, um schneller eine höhere Skalierung bei der Produktion zu erreichen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), Hans Christoph Atzpodien, Table.Briefings. Das gelte nicht nur im „rein militärischen Bereich, sondern zunehmend auch beim Ausbau militärisch relevanter Infrastruktur – da geht es im eingeschwungenen Zustand um jährlich 70 Milliarden Euro an Investitionen“, so Atzpodien.

Neben zivilen Unternehmen werben auch Defense-Start-ups um stärkere Berücksichtigung bei staatlichen Aufträgen. Verlässliche Beschaffung und weniger Bürokratie seien entscheidend, um eine höhere Skalierung in der Rüstungsproduktion zu erreichen. Beim Treffen auf Minister- und CEO-Ebene hoffen viele auf einen klaren Fahrplan für die kommenden Monate – und auf echten Fortschritt statt weiterer Grundsatzrunden. Wie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Verteidigungsminister Boris Pistorius den Wünschen der Industrie gerecht werden wollen, lesen Sie im Security.Table. Markus Bickel, Katharina Horban

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Letzte Aktualisierung: 15. März 2026