Reise nach Nordamerika: Verteidigungsminister sagt Besuch in Washington ab

25. Mai 2026

Reise nach Nordamerika: Verteidigungsminister sagt Besuch in Washington ab. Boris Pistorius fliegt am Dienstag nach Kanada, verzichtet aber auf den anschließend geplanten Besuch in Washington. Das bestätigte ein Sprecher des BMVg Table.Briefings. Noch vergangene Woche hatte man im Ministerium auf ein Gespräch mit Pete Hegseth gehofft. Doch jetzt ist klar: Hegseth will Ende der Woche lieber beim IISS Shangri-La Dialogue in Singapur sprechen, als Pistorius zu treffen.

In Kanada wird Pistorius dagegen mit offenen Armen empfangen. Dort will er sich darum bemühen, dass der Kieler Rüstungsbauer TKMS den Auftrag zur Lieferung von bis zu zwölf U-Booten bekommt. Hauptkonkurrent im Wettbewerb um das etwa 30 Milliarden Euro schwere Canadian Patrol Submarine Project (CPSP) ist das südkoreanische Rüstungsunternehmen Hanwha Ocean. „Soweit ich das beurteilen kann, sind die Systeme mehr oder wenig gleichwertig; entscheidend werden industrielle Investitionen und das Angebot für Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus hinweg sein“, sagte Emil Archambault von der DGAP Table.Briefings. Pistorius wird deswegen auch kanadische Unternehmen besuchen, die an einer Kooperation und Aufträgen aus Deutschland interessiert sind. Welche Unternehmen das sind, lesen Sie im Security.Table. Wilhelmine Stenglin

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Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2026