Handelsblatt
Sicherheit: Investoren erwarten vermehrt Börsengänge im Rüstungssektor
Nach hohen Risikokapital-Investitionen in Rüstungs-Start-ups in den letzten zwei Jahren erwarten Investoren nun vermehrt Börsengänge und Übernahmen. Eine Umfrage zeigt Zuversicht, dass die Hürde der fehlenden Exits bald überwunden wird, gestützt durch langfristige Regierungsverträge. Langwierige Beschaffungsprozesse in Europa bleiben jedoch ein Hemmnis für das Wachstum.
Spiegel Online
Volkswagen: Wie beim Autokonzern plötzlich sechs Milliarden Euro auftauchen konnten
Volkswagen verzeichnete überraschend einen Cashflow von sechs Milliarden Euro statt der prognostizierten Null. Dies führt zum Vorwurf, der Vorstand habe die Zahlen künstlich verbessert, um höhere Boni zu erhalten. VW begründet dies mit Kostenarbeit und Bestandsmanagement. Der Betriebsrat fordert angesichts der Zahlen eine Anerkennungsprämie für die Beschäftigten.
WirtschaftsWoche
Deutsche Telekom-Chef Tim Höttges: „Der hohe Strompreis ist ein Virus“
Telekom-CEO Tim Höttges äußert Sorge um die deutsche Industrie. Er bezeichnet den hohen Energiepreis als "Virus", der alle Bereiche der Wirtschaft infiziere. Höttges kritisiert, dass der Industriestrompreis alte Industrien fördere statt neuer Digitaltechnologien. Zudem beklagt er überbordende Bürokratie, hohe Lohnkosten und mangelnde Investitionsbereitschaft, was Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit gefährde.
Financial Times
Wie die große Wette von Private Equity auf Software durch KI entgleiste
Die hohen Investitionen von Private-Equity-Firmen in Softwareunternehmen sind in Gefahr. Der Aufstieg von KI bedroht, spezialisierte Dienste überflüssig zu machen, während gestiegene Zinsen die Bewertungen belasten. Dies führt zu wachsender Besorgnis bei Dealmakern und Kreditgebern über die Rentabilität von Übernahmen, die einen Großteil der Marktaktivität des letzten Jahrzehnts ausmachten.
The Wall Street Journal
Autobauer aus Detroit erleiden 50-Milliarden-Dollar-Verlust, als die E-Auto-Blase platzt
Die drei großen US-Autobauer GM, Ford und Stellantis haben zusammen mehr als 50 Milliarden Dollar an Abschreibungen verbucht. Angesichts der abkühlenden Nachfrage nach E-Autos und regulatorischer Änderungen werden Investitionen und Kapazitäten reduziert und die Produktion teilweise wieder auf Verbrennungsmotoren umgestellt.