Ambulante Versorgung: BRH kritisiert Vergütungsregelung für Ärzte

05. Februar 2026

Ambulante Versorgung: BRH kritisiert Vergütungsregelung für Ärzte. Aus Sicht des Bundesrechnungshofs haben die im Terminservice- und Versorgungsgesetz festgelegten Vergütungen ihr Ziel verfehlt. Sie müssten „schnellstmöglich“ gestrichen werden, heißt es in einem Bericht an den Haushaltsausschuss, der Table.Briefings vorliegt. Ziel des Gesetzes ist es, Wartezeiten für gesetzlich Versicherte im ambulanten Bereich zu verringern, in dem Ärzte in bestimmten Fällen eine zusätzliche Vergütung erhalten. Allerdings müssen Ärzte GKV-Versicherte ohnehin bei Bedarf zeitnah versorgen, was durch die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung abgedeckt wird. Dadurch komme es zu einer Doppelvergütung, so der BRH. Bis Mitte 2024 hätten die Mehrausgaben der GKV dafür 2,9 Milliarden Euro betragen, ohne dass sich die Wartezeiten verkürzt hätten. Magdalena Latz

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 05. Februar 2026