Integrationskurse: Unternehmen fordern Rücknahme von Kürzungen

24. Februar 2026

Integrationskurse: Unternehmen fordern Rücknahme von Kürzungen. In einem Brief an Alexander Dobrindt und die Mitglieder des Innenausschusses kritisiert das Netzwerk Vielfalt ist Zukunft die geplante Beschränkung des Zugangs zu Integrationskursen. Dahinter stehen Unternehmen wie Ikea, Generali und Randstad sowie regionale Initiativen wie Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen. Sprachförderung sei keine flankierende Maßnahme zur Arbeitsmarktintegration, sondern ihre Grundlage, heißt es in dem Schreiben. Werde diese Integration – wie im Koalitionsvertrag – eingefordert, müssten die notwendigen Voraussetzungen gesichert sein. Andernfalls drohten „verzögerte Erwerbsverläufe, längere Sozialleistungsabhängigkeit und langfristig höhere fiskalische Kosten“. Unterstützt wird der Appell von der überparteilichen Initiative Brand New Bundestag. Okan Bellikli

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Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2026