Blackrock-CEO Fink: Kapital sollte stärker im Inland investiert werden

25. März 2026

Larry Fink, Vorstandschef von Blackrock, schreibt in seinem aktuellen Jahresbrief, dass Selbstversorgung kostspielig ist“ und die weltweiten Bemühungen um mehr wirtschaftliche Resilienz erheblichen Finanzierungsbedarf erfordern. Regierungen versuchten demnach, Energieversorgung, Technologie und sicherheitsrelevante Branchen unabhängiger zu organisieren – ein Prozess, der aus seiner Sicht hohe Investitionen erfordert. Klassische staatliche Haushalte und Bankkredite reichten dafür seiner Meinung nach nicht aus. Es liege daher „eine gewisse Logik darin, dafür zu sorgen, dass mehr von diesem Kapital aus dem Inland stammt“, so Fink.

Zugleich weist Fink darauf hin, dass technologische Entwicklungen bestehende wirtschaftliche Ungleichheiten verstärken könnten. Vor allem Künstliche Intelligenz begünstige Akteure mit umfangreichen Daten‑ und Kapitalressourcen. „KI droht, dieses Muster in noch größerem Maßstab zu wiederholen“, so Fink. Den gesamten Brief lesen Sie hier. Alexander Wiedmann

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Letzte Aktualisierung: 25. März 2026