Wasserstoff laut Forschern auch künftig kein dominanter Energieträger

Wasserstoff spielt nach einer Studie künftig in der globalen Klimapolitik eine wichtige Rolle – er wird aber nicht der dominierende Energieträger der Zukunft sein. So lautet das Fazit einer am Donnerstag vorgestellten Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI). Die Forscher erwarten die größte Nachfrage von Wasserstoff im Verkehrsbereich. Im EU-Verkehrssektor könnte demnach der Anteil im Jahr 2050 bei 28 Prozent bezogen auf den Gesamtenergiebedarf liegen. Im internationalen Schiffs- und Flugverkehr sei der Einsatz von H2-Syntheseprodukten gesetzt. Im Auto- und Lkw-Verkehr sei ein Wasserstoffeinsatz jedoch weniger klar.

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