Bundesregierung lässt Verkauf von Siltronic scheitern

Der Münchner Chip-Zulieferer Siltronic kann nicht nach Taiwan verkauft werden. Wie erwartet ließ das Bundeswirtschaftsministerium die 4,35 Milliarden Euro schwere Übernahme durch den größeren Konkurrenten Global Wafers nach 14-monatiger Prüfung platzen (Europe.Table berichtete). Die Regierung ließ die Frist verstreichen, innerhalb der die Taiwaner die Freigabe nach dem Außenwirtschaftsgesetz gebraucht hätten. Am Ende sei die Zeit zu knapp gewesen, um die Folgen der Auflagen der chinesischen Wettbewerbshüter für Siltronic zu prüfen, sagte eine Ministeriumssprecherin in der Nacht zum Dienstag. Global Wafers könne aber einen neuen Anlauf nehmen. Ob Vorstandschefin Doris Hsu das will, ließ sie offen.

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