Tschechische Ratspräsidentschaft: Kompromissentwurf zur Strommarktreform

Nachdem die Kommission vergangene Woche einen Vorschlag zur Reform des Elektrizitätsmarkts zur Senkung der Strom- und Gaspreise vorgelegt hat, kommen von der tschechischen Ratspräsidentschaft nun erste Kompromissvorschläge. In dem Entwurf heißt es zwar weiterhin, dass die Strompreisobergrenze bei 180 Euro pro MWh liegen soll, aber Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, eine höhere Obergrenze einzuführen, wenn die Erzeugungskosten über 180 Euro liegen. In diesem Fall sollen die Länder dennoch eine eigene Obergrenze festlegen. Dabei dürften allerdings nicht mehr CO2-Emissionen verursacht werden.

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