Nach Shell-Urteil: Umweltschützer nehmen weitere Konzerne ins Visier

Nach dem Sieg vor Gericht über den Ölkonzern Shell im vergangenen Jahr nehmen niederländische Umweltschützer nun 30 weitere Großkonzerne ins Visier. Die Organisation Milieudefensie, der niederländische Arm der Gruppe Friends of the Earth, will von 30 Firmen, die ihren Rechtssitz in den Niederlanden haben, wissen, wie deren Pläne zur Reduzierung von klimaschädlichen Gasen aussehen. In den Briefen an die Vorstände werden die Konzerne dazu aufgefordert darzulegen, wie sie die Emission von Treibhausgasen bis zum Jahr 2030 um 45 Prozent im Vergleich zu 2019 senken wollen. Unter den Unternehmen sind etwa KLM, der niederländische Teil der Fluggesellschaft Air France KLM, die Bank ABN Amro, der Supermarktkonzern Ahold Delhaize, der Versicherer Aegon und der Flughafen Schiphol.

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