Kompromiss bei EU-Standards für Mindestlöhne steht

EU-Staaten und Europaparlament haben sich auf einheitliche Standards für Mindestlöhne in der Europäischen Union geeinigt. Nach Angaben des Verhandlungsführers des Parlaments, Dennis Radtke (CDU), beinhaltet der Kompromiss Standards, wie gesetzliche Mindestlöhne festgelegt, aktualisiert und durchgesetzt werden sollen. Zudem sehe das Gesetzesvorhaben vor, dass EU-Länder Aktionspläne festlegen müssen, um die Tarifbindung zu steigern, wenn deren Quote unter 80 Prozent liege, sagte er gestern. Die Regelung werde EU-weit rund 24 Millionen Beschäftigte betreffen, sagte Co-Berichterstatterin Agnes Jongerius (S&D).

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