Gazprom: Sorge und Erleichterung

Die russischen Sanktionen gegen Gazprom Germania erleichtern nach Einschätzung der deutschen Seite paradoxerweise das Wiederbefüllen der Speicher, bedeuten aber eine weitere politische Eskalation. „Russland setzt Energie als Waffe ein„, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck am Donnerstag in Berlin. Auf diese Situation sei man aber vorbereitet. Zehn Millionen Kubikmeter Gas täglich flössen jetzt nicht mehr nach Deutschland. Dies entspreche über den Rest des Jahres gesehen drei Prozent der russischen Lieferungen und sei ersetzbar – wenn auch zu höheren Preisen. Das sei wohl das Ziel der Sanktionen gegen die unter deutscher Kontrolle stehende Gazprom-Germania und deren Handelstöchter.

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