Themenschwerpunkte


Kein Decoupling auf den Finanzmärkten

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  • Inmitten der intensiven Diskussionen über Chinas „Dual Circulation“ und „Technologische Autarkie“, in denen sich Chinas nach innen gerichteter Blick widerspiegelt, erhöht China Schritt für Schritt seine internationalen Kapitalflüsse.
  • Chinas Kapitalmärkte scheinen attraktiver für internationale Investoren zu werden. Gleichzeitig erlaubt China, dass zunehmend chinesisches Kapital in ausländische Kapitalmärkte fließt.
  • Dies steht nicht zwingend im Widerspruch zum Fokus auf die Binnenwirtschaft: der Zufluss ausländischen Kapitals erweitert Finanzierungsmöglichkeiten in China und stärkt damit die „Innere Zirkulation“.
  • Für internationale Anleger halten Portfolio-Investitionen in China ebenfalls große Versprechen bereit: hohe Zinsdifferenz, geringe Korrelation der Kapitalrendite mit den Bewegungen globaler Märkte – und natürlich die Chance, am weiterhin hohen chinesischen Wirtschaftswachstum zu partizipieren.
  • Schocks bleiben nicht aus: im dritten Quartal 2021 verlangsamten sich die Kapitalströme. Die unerwartet harten Eingriffe der chinesischen Regierung gegen chinesische Technologiekonzerne sowie den privaten Bildungssektor machten internationale Anleger nervös. In Sachen Kommunikation und Transparenz gegenüber Investoren fehlt es Chinas Regierung weiterhin an Erfahrung.

Sinolytics ist ein europäisches Beratungs- und Analyseunternehmen, das sich vollständig auf China konzentriert. Es berät europäische Unternehmen zur strategischen Ausrichtung und spezifischen Geschäftsaktivitäten in China.

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