Themenschwerpunkte


Zensur löst LGBTQ-Protest aus

Die Betreiber der in China am weitesten verbreiteten Socialmedia-App Wechat haben mehrere Online-Konten von LGBTQ-Aktivismusgruppen blockiert. Sämtliche Einträge von Gruppen wie „Gay Pride“ der Technischen Universität von Huazong oder „ColorsWorld“ der Peking Universität waren nicht mehr abrufbar. Stattdessen stand dort der Hinweis: „Alle Inhalte wurden blockiert und die Nutzung des Kontos wurde gestoppt“. In einer kurzen Mitteilung hieß es weiter, Wechat habe „relevante Beschwerden“ über die Seiten erhalten. Die Konto-Namen der Gruppen wurden in „Unbenannter Account“ umgeändert. Auch die feministische Studentengruppe „Zhihe Society“ der Fudan-Universität in Shanghai erklärte, ihr offizielles WeChat-Konto sei gelöscht worden. „Es ist sehr klar, dass es keine Möglichkeit gibt, dass Zhihes ursprüngliches Konto kurzfristig wiederbelebt werden kann“, teilte die Organisation mit. 

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie 30 Tage kostenlos Zugang zum Professional Briefing und lesen Sie diesen und täglich weitere neue Qualitätsnachrichten.

Sie sind bereits Gast am China.Table? Jetzt einloggen

Mehr zum Thema

    Xi reist nach Saudi-Arabien
    Hackerangriff auf Amnesty International Kanada
    Weitere Lockerungen in Peking
    Produktion bei Apple und Tesla bleibt eingeschränkt