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Weniger Roboter nach China exportiert

Roboter aus einheimischer Herstellung machten im letzten Jahr 39 Prozent des chinesischen Marktes aus, so ein Bericht der South China Morning Post (SCMP). Peking hatte sich in der Strategie „Made in China 2025“ das Ziel gesetzt, 2020 50 Prozent des Bedarfs an Robotern aus eigener Produktion zu decken. Als Grund für die Zielverfehlung wird eine Technologielücke zwischen einheimischen und ausländischen Roboterherstellern angegeben. Vor allem Hochtechnologie-Industrien wie der Autobau würden noch immer auf ausländische Roboter-Anbieter setzen. Bei Kernkomponenten für Roboter sei China weiterhin stark von Lieferungen aus Japan abhängig. Laut Ning Xi, Professor für Robotik und Automatisierung an der Universität Hongkong, hätten Deutschland und Japan im Roboterbereich einen Wettbewerbsvorteil, da sie schon vor vielen Jahren in diesen Bereich investiert haben, so die SCMP.

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