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Weniger chinesische Arbeiter in Afrika

Die Zahl der chinesischen Arbeiter in Afrika sinkt weiter. Laut Erhebungen der China Africa Research Initiative (CARI) waren Ende 2019 182.745 chinesische Arbeiter in circa 10.000 chinesisch geführten Unternehmen aktiv. 2015 lag die Zahl noch bei 263.700, seitdem ist sie kontinuierlich um 30 Prozent gesunken. Die Hälfte der Chinesen arbeiten in Algerien, Angola, Nigeria, Sambia und Kenia. In den letzten Jahren gab es in vielen afrikanischen Ländern Kritik daran, dass chinesisch finanzierte Infrastruktur-Projekte nur einen kleinen Teil inländischer Arbeitskräfte einstellen. Einige afrikanische Regierungen hätten in den letzten Jahren jedoch verstärkt darauf geachtet, Arbeitsplätze für Einheimische zu schaffen, sagt die Ökonomin Hannah Ryder von der Consulting-Firma Development Reimagined dem Portal Quartz Africa. Das trage maßgeblich zu den sinkenden Zahlen chinesischer Arbeitskräfte in Afrika bei. Informelle Arbeitskräfte wie Händler und Ladenbesitzer werden laut CARI nicht von der Statistik erfasst.

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