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Ungarn will chinesischen Impfstoff als strategischen Vorteil nutzen

Ungarns geplante Produktionsanlage für Covid-19-Impfstoffe soll Medienberichten zufolge auch für die Herstellung chinesischer Corona-Vakzine ausgerüstet werden. Das teilte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó am Montag nach einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi mit, wie Reuters unter Berufung auf Ungarns staatliche Nachrichtenagentur MIT berichtete. Das Abkommen bedeute demnach einen „großen strategischen Vorteil“ für Ungarn, so Szijjártó. Ungarn wäre damit der erste EU-Staat, in dem chinesische Impfstoffe hergestellt würden. Wann die Produktion des chinesischen Impfstoffes in Ungarn beginnen könnte, blieb offen. Das Produkt von Sinopharm hat bisher keine Zulassung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA für die EU. Ungarn hatte beschlossen, das Vakzin mit einer Notzulassung zu verwenden.

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