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UN-Botschafter stellt Zusammenarbeit infrage

Chinas UN-Botschafter in Genf hat nach der Veröffentlichung eines viel beachteten Berichts über mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang die Zusammenarbeit Pekings mit dem UN-Menschenrechtsbüro infrage gestellt. „Wir können nicht zusammenarbeiten, als ob nichts passiert wäre“, sagte Botschafter Chen Xu Reportern in einem virtuellen Briefing. Das Menschenrechts-Büro haben selbst die Tür für Kooperation geschlossen, indem „die sogenannte Bewertung“ veröffentlicht worden sei, zitiert Reuters den Botschafter. Den UN-Bericht nannte er demnach „illegal und ungültig“. Der China-Bericht soll während einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in dieser Woche debattiert werden. Chen sagte, er werde sich in dieser Sitzung allen Maßnahmen gegen China „stark widersetzen“.

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