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Peru stoppt Sinopharm-Test

Bei der Entwicklung seines Corona-Impfstoffs hat der chinesische Hersteller Sinopharm einen Rückschlag erlitten. Wie die Deutsche Welle berichtet, hat Peru klinische Tests des Impfstoffs des Unternehmens wegen gesundheitlicher Probleme bei Testpersonen ausgesetzt. Als einziges Land hatten Anfang Dezember die Vereinigten Arabischen Emirate den chinesischen Impfstoff zugelassen und damit erstmals Details über die Wirksamkeit eines chinesischen Impfstoffes öffentlich gemacht. In der entscheidenden dritten Studienphase habe sich eine Wirksamkeit von 86 Prozent ergeben, teilte das emiratische Gesundheitsministerium mit. werden könne. In China selbst gibt es neben Sinopharm mit Anhui Zhifei Longcom, CanSino, und Sinovac noch drei weitere Unternehmen, die sich in der Endphase der Impstoff-Entwicklung befinden. Eine endgültige Zulassung im Inland wurde bisher noch keiner der Firmen erteilt, jedoch wird damit in den nächsten Tagen gerechnet. China hat das Ziel ausgegeben, bis Ende des Jahres 600 Millionen Dosen auf den Markt zu bringen. Staatsmedien berichten seit Wochen über eingeschränkte Impfungen bestimmter Bevölkerungsgruppen – etwa von Militärangehörigen und Klinikpersonal, aber auch von Diplomaten und Angestellten von Staatskonzernen. Allein Sinopharm hat seinen Impfstoff nach eigenen Angaben bereits an mehr als eine Millionen Menschen verabreicht. GKO

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