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Ölkonzern plant mehr Ausgaben für saubere Energie

Der chinesische Mineralölkonzern China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) will seine Ausgaben für saubere Energie erhöhen. Geplant sei es, 2028 den Höhepunkt der CO2-Emissionen zu erreichen, CO2-Neutralität solle dann im Jahr 2050 erlangt werden, teilte der teilstaatliche Konzern mit. Die neuen Ziele sind damit ehrgeiziger als bisher und gehen über staatliche Ankündigungen hinaus: Peking hatte die CO2-Neutralität für 2060 angekündigt. Demnach will CNOOC zwischen den Jahren 2026 und 2030 seine Ausgaben für erneuerbare Energien auf zehn bis 15 Prozent seiner Gesamtausgaben anheben. Im vergangenen Jahr und bis 2025 liegen diese bisher bei fünf bis zehn Prozent.

Chinas drei große staatliche Öl- und Gasunternehmen, darunter CNOOC, China National Petroleum Corp. und Sinopec Group, haben sich alle individuelle Klimaziele gesetzt. Laut Bloomberg gibt es keine Details für einen einheitlichen Plan. Im Gegensatz dazu haben sich Chinas Stromerzeuger gemeinsam zu staatlich vorgeschriebenen Emissionssenkungen verpflichtet. Um die neuen Ziele zu erreichen, will CNOOC vor allem in Wind- uns Solarkapazitäten investieren. Vergangene Woche verkündete das Unternehmen zudem, gemeinsam mit Exxon Mobil und Shell eine CO2-Abscheidungsanlage entwickeln zu wollen. niw

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