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November-Produktion: Plus 7 Prozent

Die chinesische Wirtschaft setzt ihren Wachstumskurs offenbar unvermindert fort. Darauf deuten aktuelle Daten aus Industrie und Einzelhandel hin. Wie das Pekinger Statistikamt am Dienstag mitteilte, legte die Produktion in den Industriebetrieben im November im Vorjahresvergleich um sieben Prozent zu, womit das Tempo aus dem Oktober (6,9 Prozent) noch leicht übertroffen werden konnte. Einen erneuten Sprung machten auch die Einzelhandelsumsätze, die nach einem Plus von 4,3 Prozent im Oktober im November um fünf Prozent zulegten. Die Investitionen in Sachanlagen stiegen derweil im Zeitraum von Januar bis Ende November um 2,6 Prozent. Wie gravierend die Folgen eines knallharten Lockdown seien können, hatte Chinas Wirtschaft im Frühjahr zu spüren bekommen. Zum ersten Mal seit Beginn der offiziellen Aufzeichnungen im Jahr 1992 musste im ersten Quartal ein negatives Wachstum von 6,8 Prozent hingenommen werden. Von diesem Coronavirus-bedingten Tief hat sich die chinesische Wirtschaft aber seither erholt. Im dritten Quartal wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im Vorjahresvergleich um 4,9 Prozent. Schon das reichte, um den vorangegangenen Einbruch im Frühjahr abzufangen.  Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt, dass die chinesische Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 1,9 Prozent zulegen wird. Damit wäre sie die einzige große Volkswirtschaft, die überhaupt ein Plus schaffen wird. Frs

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