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Myanmar: Peking evakuiert Arbeiter

Peking hat den staatlichen Unternehmen in Myanmar angeordnet, nicht benötigtes Personal aus dem Land zu evakuieren, wie die South China Morning Post berichtet. Das vergangene Wochenende war das blutigste seit dem Putsch vor sechs Wochen, der die demokratisch gewählte Regierung von Aung San Sui Kyi stürzte. Dutzende Demonstranten kamen durch Gewaltanwendung der Militärs ums Leben. Laut Medienberichten wurden im Laufe der Proteste auch 32 chinesische Fabriken in Brand gesteckt. Wer für die Brände verantwortlich ist, blieb zunächst unklar. Laut Süddeutscher Zeitung vermuteten einige Demonstranten, die Militärjunta habe verbündete Gangs angestiftet, um eine Legitimation für noch stärkere Gewaltanwendung zu erhalten. Laut SZ könnten jedoch auch anti-chinesische Ressentiments hinter den Brandanschlägen stecken, weil Peking die Militärjunta im UN-Sicherheitsrat protegiert.

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