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Massentests bringen einige Städte an finanzielle Grenzen

Um die teuren Covid-Maßnahmen zu finanzieren, greifen Lokalregierungen in China auf eigentlich für Armutsminderung und zum Ausbau der Infrastruktur angelegte Fonds zurück. Das berichtete am Mittwoch die Financial Times. Behörden in Jilin nutzen demnach einen „signifikanten“ Betrag eines Armuts-Fonds, um die Corona-Massentests zu bezahlen. In Quanzhou sei auf einen Infrastruktur-Fonds zurückgegriffen worden. Laut Analysten könnten die Massentests China insgesamt bis zu 250 Milliarden US-Dollar kosten, wenn sie auf alle Städte der ersten und zweiten Ebene („first and sceond tier cities“) ausgeweitet werden. Das entspräche gut neun Prozent der chinesischen Steuereinnahmen aus dem Jahr 2021.

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