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Kohleverbrauch in China stagniert

Chinas Kohleverbrauch sank im vergangenen Jahr nach Angaben des Nationalen Statistikamts in Peking, die am Sontag veröffentlicht wurden. So machte Kohle 56,8 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Landes im Jahr 2020 aus und lag damit 0,9 Prozentpunkte unter dem Anteil von 2019. Da allerdings der Energieverbrauch der Volksrepublik im vergangenem Jahr um 2,2 Prozent zunahm, stieg der Kohleverbrauch insgesamt um 0,6 Prozent.

Seit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping im September 2020 in seiner Rede vor den Vereinten Nationen versprach, dass sein Land bis 2060 klimaneutral sein werde, sind die Behörden im Land bemüht, den Kohleverbrauch des Landes zu senken.

Auch wenn Xi wie üblich keine Details bekannt gab, wie es China schaffen will bis 2060 Kohlenstoff-Neutralität zu erreichen, kündigte er bereits für 2030 einen Wendepunkt ein. Ab dann müsste der Ausstoß von Emissionen ihren Höhepunkt erreicht haben, um dann in den darauffolgenden 30 Jahren drastisch zu sinken.

Ein Vorschlag zur Beschleunigung der Einführung sauberer Energie in China besteht darin, den Anteil der Kohle am Energiemix bis 2025 auf 52 Prozent zu senken, so Bloomberg, die auch betonten, dass nach wie vor eine Kluft zwischen Chinas ehrgeizigen klimaneutralen Zielen und dem Wunsch seiner Unternehmen, ein halsbrecherisches Wachstum aufrechtzuerhalten, bestünde. niw

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