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IfW-Ökonomen: Decoupling mindert Wohlstand

Weltweit wächst die Skepsis gegen China. Nicht zuletzt die Versorgungsengpässe zu Beginn der Pandemie haben auch in Deutschland die Diskussion über eine stärkere wirtschaftliche Eigenständigkeit und ein Decoupling von der Volksrepublik befeuert. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat nun mithilfe von Simulationen berechnet, was eine Entflechtung von der Volksrepublik die EU-Wirtschaft kosten würde. Das Ergebnis: Verdoppelte die EU einseitig Handelsbarrieren gegenüber China, könnte das rund 130 Milliarden Euro (0,8 Prozent des BIP) kosten – bei vergleichbaren Gegenmaßnahmen Chinas wüchsen die Kosten auf 170 Milliarden Euro (1 % des BIP). Die Studie will damit einen Beitrag zur Diskussion um das „Decoupling“, also die Abkopplung von China, leisten.

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