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Hackerangriff verhindert Xinjiang-Debatte

Das belgische Parlament musste am Dienstag eine geplante Debatte zu den Menschenrechtsverbrechen in Xinjiang wegen eines Hackerangriffs auf Mitte Mai verschieben. Die Anhörung einer ehemaligen uigurischen Lagerinsassin musste ausfallen, nachdem der örtliche Netzbetreiber Belnet von einem massiven Cyberangriff lahmgelegt worden war. Betroffen war neben dem Unterhaus auch die digitale Infrastruktur der belgischen Regierung sowie diverser öffentlicher Einrichtungen. Bis Mittwoch hielt die Attacke aus bislang unbekannter Quelle weiter an. Der Grünen-Politiker Wouter de Vriendt verwies auf die zeitliche Überschneidung des Angriffs mit der Xinjiang-Debatte der Parlamentarier und warnte vor Naivität.

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