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EU-Kommission verschiebt Alu-Zölle

Die EU-Kommission hat das Inkrafttreten von endgültigen Anti-Dumping-Zöllen gegen bestimmte Aluminium-Produkte aus China verschoben. Die Brüsseler Behörde hat Abgaben gegenüber Einfuhren von Alu-Flachwalzerzeugnissen erlassen – diese aber sofort über einen Zeitraum von neun Monaten ausgesetzt. Sie sollen nun erst ab dem 11. Juli 2022 gelten, wie die Generaldirektion für Handel mitteilte. Die Höhe der endgültigen Anti-Dumping-Zölle betrage von 14,3 bis 24,6 Prozent. Die Marktentwicklung, einschließlich der Importe aus China, werde jedoch weiterhin regelmäßig überwacht, betonte die Generaldirektion. Die Abgabe könne jederzeit wirksam werden.

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