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EU-Kommission ohne Details zu Importverbot

Die EU-Kommission arbeitet nach eigenen Angaben an einer eigenständigen Gesetzgebung, um die Einfuhr von Produkten aus Zwangsarbeit zu verbieten. Das gab die Brüsseler Behörde am Mittwoch im Rahmen der Vorstellung des EU-Lieferkettengesetzes bekannt. Details dazu, wie das Importverbot aussehen könnte, gab es jedoch nicht. Wie China.Table bereits berichtete, fällt der Umfang des EU-Lieferkettengesetzes geringer aus als erwartet. Konkret sieht der Entwurf mehrere Grenzen vor: Firmen in der EU sind betroffen, wenn sie weltweit einen Jahresumsatz von mehr als 150 Millionen Euro erwirtschaften und mehr als 500 Mitarbeitende haben. Strengere Regeln gibt es für Unternehmen, die in Sektoren arbeiten, bei denen das Risiko von Ausbeutung und Umweltzerstörung höher ist. Hier sind 250 Angestellte vorgesehen. Hier soll jeweils jedoch die gesamte Wertschöpfungskette unter das Gesetz fallen.

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