Themenschwerpunkte


Daimler: Einfluss Chinas regeln

Daimler-Aufsichtsratschef Manfred Bischoff fordert eine gemeinsame industriepolitische Strategie der Europäischen Union zur Regulierung politischer Einflussnahme auf die Wirtschaft. Mit Blick auf chinesische Investoren mahnte Bischoff in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die EU müsse regulieren, ob und unter welchen Bedingungen chinesische Investoren mit staatlichem Hintergrund in Zukunft Firmen in der EU kaufen können. Zu entscheiden sei, sagte Bischoff, ob es Unternehmen geben soll, die „nicht unter den Einfluss anderer politischer Entscheidungsträger geraten sollen“. Ausdrücklich warnte der Chefaufseher, der im Frühjahr in Pension geht, vor einer zu defensiven Haltung Europas im amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt. Er gehe davon aus, dass es zwischen China und den USA auch unter dem neuen US-Präsidenten Joe Biden keine Annäherung geben werde und europäische Unternehmen, die mehrheitlich in chinesischem Besitz sind, „mit Reaktionen von amerikanischer Seite zu rechnen haben“. Deshalb stelle sich die Frage: „Wie erhalten wir in Europa den freien Zugang zu beiden großen Partnern, Amerika und China?“ asi

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie 30 Tage kostenlos Zugang zum Professional Briefing und lesen Sie diesen und täglich weitere neue Qualitätsnachrichten.

Sie sind bereits Gast am China.Table? Jetzt einloggen

Mehr zum Thema

    Trauerfeier für Jiang Zemin in Großer Halle des Volkes
    Städte lockern Corona-Maßnahmen
    Londoner Bezirk lehnt Botschaft ab
    Protest vor chinesischer Botschaft in Berlin