Themenschwerpunkte


Chinesische Staatsfirma hat Zugriff auf Apple-Cloud

Apple zensiert seinen chinesischen App-Store proaktiv und speichert Daten seiner chinesischen Kunden auf Servern, die von chinesischen Staatsunternehmen verwaltet werden, so eine neue Recherche der New York Times. Die Zeitung konnte erstmals interne Dokumente auswerten und hat Interviews mit ehemaligen und derzeitigen Angestellten des Konzerns geführt. Demzufolge hat das US-amerikanische Unternehmen das rechtliche Eigentum an den Nutzerdaten in der Apple-Cloud („iCloud“) an ein chinesisches Unternehmen abgetreten – auch um den Bedingungen des chinesischen Cybersicherheitsgesetzes nachzukommen. Wenn chinesische Behörden auf die Daten zugreifen wollen, fragen sie direkt den Apple-Geschäftspartner. Apple glaubt, dass dies dem Unternehmen einen rechtlichen Schutz vor amerikanischen Gesetzen gibt, die die Weitergabe der Daten von US-Unternehmen verbieten, so die New York Times. Dieser Kompromiss habe es dem Unternehmen nahezu unmöglich gemacht, die chinesische Regierung daran zu hindern, Zugang zu den E-Mails, Fotos, Dokumente und Standorten von Millionen Chinesen zu erhalten, so die Zeitung.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie 30 Tage kostenlos Zugang zum Professional Briefing und lesen Sie diesen und täglich weitere neue Qualitätsnachrichten.

Sie sind bereits Gast am China.Table? Jetzt einloggen

Mehr zum Thema

    Viele Twitter-Downloads nach Protesten
    Polizei spürt Demonstranten über Handydaten auf
    Ehrbekundung für Jiang
    Proteste und Lockerungen in Guangzhou