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Förderung von Kohle setzt viel Methan frei

China ist die weltweit größte Quelle von Methan-Emissionen aus dem Energiesektor. Die Emissionen des Klimagases, die bei Chinas Kohleförderung austreten, hatten im letzten Jahr einen Treibhausgaseffekt vergleichbar mit dem des globalen Schiffsverkehrs. Das geht aus einer Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) hervor. China macht demnach gut ein Fünftel der weltweiten Methan-Emissionen aus dem Energiesektor aus. Laut IEA gibt es „beträchtliche Möglichkeiten“, den Methanausstoß bei der Kohleförderung zu minimieren. Das Treibhausgas habe zu 30 Prozent zum globalen Klimawandel beigetragen. Methan hat in der Atmosphäre zwar nur eine durchschnittliche Lebenszeit von 12,4 Jahren. Doch es ist 25-mal so schädlich wie Kohlendioxid.

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