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Japans Regierung hält sich von den Winterspielen fern

Japan will keine Regierungsmitglieder zu den Olympischen Winterspielen nach Peking entsenden. Man halte es für wichtig, „dass universelle Werte wie Freiheit, Respekt für Menschenrechte sowie Gewaltenteilung in China gesichert sind“, sagte Japans Regierungssprecher Hirokazu Matsuno. Den Begriff „diplomatischer Boykott“ verwendete Matsuno dabei jedoch bewusst nicht. Die Politikerin und Sportlerin Seiko Hashimoto, Leiterin des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele Tokio 2020, werde nach Peking reisen. Hinter den Kompromissen stecke der Versuch, China nicht allzu sehr vor den Kopf zu stoßen, kommentieren japanische Medien. Es sei allerdings fraglich, ob China das Manöver wie gewünscht als freundliche Geste auffasse.

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