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BND-Informant soll auch für China spioniert haben

Erst für den Bundesnachrichtendienst (BND), später dann für den chinesischen Geheimdienst – mit Spionage kennt sich Klaus L. offenbar aus. Wegen des Vorwurfs der Agententätigkeit für China hat die Bundesanwaltschaft nun Anklage gegen den Politologen Klaus L. erhoben. Er sei am Montag festgenommen worden, bestätigte die Behörde am Dienstag in Karlsruhe. Konkret wirft sie ihm vor, im Vor- und Nachgang von Staatsbesuchen und Gipfeltreffen Informationen an einen chinesischen Geheimdienst übermittelt zu haben. Die ARD hatte als erstes darüber berichtet. Ihren Informationen zufolge war Klaus L. Mitarbeiter der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung und zugleich auch jahrzehntelang Informant des BND.

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