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Alibaba wird der KP zu mächtig

Die KP Chinas soll die Alibaba Group aufgefordert haben, ihre Beteiligungen im Medienbereich zu verkaufen. Das Wall Street Journal (WSJ) berichtete am Montag, dass Peking besorgt sei über den Einfluss von Alibaba auf die Meinung im Land. Auch wären die Regierungsbeamten schockiert darüber gewesen, wie weitreichend die Medienbeteiligungen von Alibaba bereits sind. Das E-Commerce-Unternehmen, dessen Hauptgeschäft der Online-Einzelhandel ist, ist an der Twitter-ähnlichen Weibo-Plattform und mehreren Nachrichtenagenturen beteiligt, darunter etwa die in Hongkong erscheinende Tageszeitung South China Morning Post. Ein solcher Einfluss wird als ernsthafte Herausforderung für die Kommunistische Partei Chinas und ihren eigenen mächtigen Propagandaapparat angesehen, so die Quellen des »WSJ«. Alibaba sei daher aufgefordert worden, seine Medienbeteiligungen deutlich zu reduzieren.

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