Themenschwerpunkte


Zwangsarbeit: Solarindustrie im Fokus

Peking stand bereits in den vergangenen Wochen wegen Vorwürfen der Zwangsarbeit in der Baumwoll- und Tomatenproduktion in der Provinz Xinjiang in der Kritik (China.Table berichtete). Nun sieht sich auch die Solarindustrie mit Anschuldigungen konfrontiert, dass Zwangsarbeit am Anfang ihrer Lieferkette steht. Xinjiang gilt als zentrale Region, wenn es um den Ausgangsstoff vieler Solarzellen geht: Polysilizium. Marktanalysen zufolge kommt rund 45 Prozent der Weltproduktion von Polysilizium aus Xinjiang. Unter den Vertretern der Solarbranche in Europa sei der mögliche Einsatz von Zwangsarbeit zur Herstellung von Material, das in Solarmodulen verwendet würde, die letztendlich nach Europa importiert werden, ein „offenes Geheimnis“, heißt es in Branchenkreisen.

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