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Kampf gegen Zwangsarbeit treibt Preise für Bio-Baumwolle hoch

Wie groß die Loyalität von Konsumenten zu Bio-Textilien wirklich ist, wird der Einzelhandel in den kommenden Monaten erfahren. Die Zwangsarbeits-Vorwürfe gegen chinesische Baumwoll-Produzenten aus Xinjiang sind mitverantwortlich dafür, dass die Branche in absehbarer Zeit deutlich höhere Preise für Hemd und Hose aus nachhaltiger Produktion verlangen wird. Teuerungen bis zu 20 Prozent scheinen spätestens im kommenden Jahr realistisch zu sein. Betroffen ist bislang ausschließlich die Bio-Produktion, denn dort kann die Nachfrage schon jetzt nicht mehr gedeckt werden – auch weil immer mehr Einkäufer aus ethischen Gründen einen Bogen um Baumwoll-Produkte aus der Autonomen Region im Nordwesten Chinas machen.

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