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Wie China über die SCO seinen Einfluss ausbaut

Usbekistan: Xi Jinping zeigt auf dem SCO-Gipfel in Samarkant, wo es langgeht. China möchte die SCO zu einem geopolitischen Faktor formen.
Xi Jinping zeigt auf dem SCO-Gipfel in Samarkant, wo es langgeht.

Wer sich für den Auf- und Abstieg von Großmächten interessiert, konnte am Wochenende auf dem Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organization (SCO) in Usbekistan Erstaunliches beobachten – weniger in den offiziellen Reden oder den unterschriebenen Vereinbarungen, als vielmehr im Protokoll: Als Chinas Präsident Xi Jinping auf dem Flughafen von Samarkand landete, wartete auf der Landebahn herzlich winkend Präsident Schawkat Mirsijojew, flankiert von unzähligen Tanzgruppen. Selbst eine eigens auf der Landebahn errichtete Pagode wurde durchschritten. Ganz anders die Szenerie bei Wladimir Putin: Der russische Präsident musste sich mit dem usbekischen Ministerpräsidenten begnügen – ohne Folklore, ohne Musik und sogar ohne Handschlag.

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